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HP Multi-Jet-Fusion-Technologie als pulverbasierenden 3D-Druck-Verfahren

Während beim selektiven Lasersintern Laserstrahlung zum Einsatz kommt, wird darauf bei diesem Verfahren komplett verzichtet. Der Druckprozess beginnt mit dem Auftragen einer Pulverschicht im kompletten Druckbereich. Anschließend werden die „Fusing Agents“ (wärmeleitende Flüssigkeit) und die „Detailing Agents“ (wärmehemmende Flüssigkeit) in einem kontinuierlichen bzw. ununterbrochenen Durchlauf aufgedruckt. Dabei ist es wichtig, dass das Material richtig verschmilzt, damit die gewünschte Struktur und Oberfläche erzielt werden können. Dies gelingt durch eine Energiequelle in Form von Infrarotlicht, welche den Druckbereich vorwärmt, um während des Prozesses eine konstante Temperatur beim Auftragen der Schichten gewährleisten zu können. Damit eine gleichmäßige Oberfläche entstehen kann, werden die „Detailing Agents“ um das Bauteil aufgetragen, was dafür sorgt, dass die Bereiche eingehalten werden. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis das Bauteil fertig gedruckt ist.

Anwendung des HP Multi Jet Fusion

Diese Technologie ermöglicht eine Herstellung von 3D-Objekten mit hoher Geschwindigkeit, wodurch eine hohe Stückzahl mit geringen Stückkosten ermöglicht wird. Die hochpräzisen und langlebigen Bauteile eignen sich bestens sowohl für den Prototypenbau als auch für Kleinserien mit einem Jahresbedarf von 50.000 Stück.

Material

Die Polyamidische-Kunststoffe (PA) sind nicht nur langlebig und mechanisch belastbar, sondern zeichnen sich auf durch eine hohe Beständigkeit gegen diverse Chemikalien aus.

Technische Informationen

• Bauraum 190 x 332 x 248 mm
• Schichtdicke 80 µm
• Drucken von vollfarbigen Modellen
• Toleranz +/- 0,3 % (+/- 0,1 mm)

Vorteile von Mutli Jet Fusion

• kein Stützmaterial erforderlich
• große Stückzahlen möglich
• hohe Präzision und Maßgenauigkeit
• hohe Qualität und Festigkeit
• langlebige Bauteile
•hochauflösende Bauteile zu einem verhältnismäßig geringen Preis 

Farbliche Innovationen

Die Polyamidische-Kunststoffe (PA) sind in fast allen Farben verfügbar. Bislang war es nicht möglich, weißes Material für das MJF-Verfahren zu nutzen. Dies hat sich nun aber geändert! Mit den neuen HP-Druckern sind wir nun in der Lage, auch weiße Bauteile herzustellen, welche oftmals von den Kunden in verschiedenen Branchen bevorzugt werden. Dies stellt eine enorme Verbesserung im Bereich des Prototypings und der Bauteilproduktion dar. So können die bereits beschriebenen Vorteile dieses Verfahrens wie beispielsweise eine hohe Belastbarkeit und Flexibilität mit neuen Farbmöglichkeiten verbunden werden. Allgemein können alle Bauteile, die mit dem MJF-Verfahren angefertigt werden, auch eingefärbt werden. Hierbei sollte jedoch Folgendes beachtet werden:

Graue Bauteile 

Die mit diesem Verfahren gefertigte Bauteile sind standardgemäß grau. Anschließend können Färbeverfahren unternommen werden, welche jedoch nicht stark leuchten und eventuell einen fahlen Eindruck machen können.

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Weiße Bauteile

Wie auch bei Bauteilen aus dem selektiven Lasersintern können die weißen Teile in hellen oder leuchtenden Farben koloriert werden.

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Vollfarbdruck

Das MJF-Verfahren ermöglicht es, verschiedene vollfarbige Bauteile herzustellen, wodurch die Designvielfalt stark erweitert wird. Da weitere anfallende Färbeschritte entfallen, kann eine schnellere Durchlaufzeit erreicht werden. Des Weiteren ist es realisierbar, diverse Bauteile direkt mit verschiedenen Farbschichten anzufertigen. Dies kann beispielsweise als Indikator für Abreibungen und Abnutzungen dienen. Beachtet werden muss jedoch, dass diese Methode kostenintensiver als der einfarbige Druck ist.

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